Die Beratungs- und Begegnungsstätte ist nach dem psychosozialen Versorgungs-konzept des Kreises Pinneberg Teil der gemeindenahen ambulanten psychiatrischen Versorgung. Die Einrichtung arbeitet in Bereichen der Vor- und Nachsorge. Sie bietet den Betroffenen, deren Angehörigen und FreundInnen zusammen mit anderen BürgerInnen die Möglichkeit zu regelmäßigen Kontakten und zu gemeinsamen Veranstaltungen. Die Beratungs- und Begegnungsstätte bietet psychosoziale Beratung, kurzzeitige Krisenintervention im Rahmen ihrer Öffnungszeiten an. Außerdem beteiligt sie sich an der regionale Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, um das Verständnis für die Hintergründe psychischer Erkrankungen und die Kenntnis der Hilfsangebote zu verbreiten und zu vertiefen.
Die Beratungs- und Begegnungsstätte wurde 1985 gegründet. Trägerin der Einrichtung ist die Brücke Elmshorn e.V., die die Arbeit aus Zuwendungen des Kreises Pinneberg, der Stadt Elmshorn und des Landes Schleswig-Holstein finanziert.
Blick ins Hofcafé, Neue Straße 7, 25335 Elmshorn
Zusammenarbeit in der Region
Die Beratungs- und Begegnungsstätte arbeitet mit den übrigen Einrichtungen der
sozialpsychiatrischen Versorgung und auch mit denen der medizinischen und
psychosozialen Versorgung zusammen.
Durch Informationsaustausch, verbindliche Absprache und gemeinsame Aktivitäten
können institutionelle Barrieren abgebaut und Hilfeleistungen optimiert werden.
Auf Landesebene wird ein Austausch mit ähnlichen Einrichtungen in Schleswig-
Holstein angestrebt.
Zusammenarbeit im Gemeindepsychiatrischen Tageszentrum, "Brückenhof
Neue Strasse"
Eine besonders enge Kooperation besteht intern im Rahmen des Tageszentrums mit
der Tagesstätte und dem Ambulanten Dienst des Vereins.
Die Nutzung von Räumlichkeiten, technischen Geräten und Fahrzeugen,
der einrichtungsübergreifende Einsatz von pädagogisch-therapeutischem Fachpersonal,
von PraktikantInnen, BürgerhelferInnen und weiteren Hilfskräften kann hier besonders
effektiv organisiert werden.
Kompetenzen und Interessenschwerpunkte der MitarbeiterInnen und Angebote für die
BesucherInnen können besonders gut entwickelt werden.